Arbeitsvertragliche Ausschlussklausel zum Verfall von "Ansprüchen beider Parteien aus dem Arbeitsverhältnis" wirksam
Regelt
eine arbeitsvertragliche Ausschlussklausel den Verfall von "Ansprüchen
beider Parteien aus dem Arbeitsverhältnis", ohne zugleich nach dem
Wortlaut die Ansprüche aufgrund Vorsatzhaftung und auf den Mindestlohn
ausdrücklich auszunehmen, ist die Klausel wirksam. Sie ist insofern
auszulegen, dass sie Ansprüche aufgrund einer Vorsatzhaftung und auf den
Mindestlohn nicht erfassen soll. Dies geht aus einer Entscheidung des
Arbeitsgerichts Nürnberg hervor.
Versicherter hat auch bei irrtümlicher Nichterstellung einer Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung durch einen Vertragsarzt Anspruch auf Krankengeld
Eine
Krankenkasse darf Versicherten, die in den Jahren 2012/2013 zur
Feststellung ihrer fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit (AU) zeitgerecht
persönlich einen Vertragsarzt aufsuchten, Krankengeldzahlungen dann
nicht verweigern, wenn der Arzt die Ausstellung einer AU-Bescheinigung
irrtümlich aus nichtmedizinischen Gründen unterlässt. Dies entschied das
Bundessozialgericht.
BGH erbittet Vorabentscheidung des EuGH zur Zulässigkeit der Mietwagen-App "UBER Black"
Der
Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union Fragen im
Zusammenhang mit der Vermittlung von Mietwagen über die App "UBER Black"
zur Vorabentscheidung vorgelegt.
Kein Ausgleichsanspruch wegen Flugannullierung bei rechtzeitiger Information über Annullierung durch Reisebüro
Wird
ein Fluggast durch das Reisebüro über die Annullierung des gebuchten
Fluges informiert, so steht ihm gemäß Art. 5 Abs. 1 c) i) der
Fluggastrechteverordnung (FluggastVO) kein Anspruch auf
Ausgleichszahlung nach Art. 7 FluggastVO zu. Ihm kann aber ein
Schadensersatzanspruch aufgrund der Mehrkosten für gebuchte
Ersatzflüge zu stehen. Dies hat das Landgericht Landshut entschieden.
Keine Grundrechtsverletzung: Lehrer darf Handy eines Schülers über das Wochenende einziehen
Zieht
ein Lehrer das Mobiltelefon eines Schülers wegen einer
Unterrichtsstörung ein und wird das Gerät lediglich über das Wochenende
einbehalten, kann die Maßnahme nach Rückgabe nicht ohne Weiteres auf
ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden. Dies entschied das
Verwaltungsgericht Berlin.
Land haftet für Sturz eines Motorradfahrers aufgrund mangelnder Griffigkeit des Straßenbelags
Weist
ein Straßenbelag eine unzureichende Griffigkeit auf und unternimmt das
Land als Straßenbaulastträger keine Abhilfemaßnahmen, haftet es auf
Schadensersatz und Schmerzensgeld, wenn ein Motorradfahrer bei
regennasser Straße zu Fall kommt. Dem Motorradfahrer ist aber die
Betriebsgefahr seines Fahrzeugs in Höhe von 25 % anzulasten. Erleidet
der Motorradfahrer aufgrund des Sturzes eine Prellung an der Schulter,
die zu Schmerzen über drei Wochen führt, kann dies neben des
mangelhaften Regulierungsverhaltens des Landes ein Schmerzensgeld von
800 EUR rechtfertigen. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts
Detmold hervor.
Schenkungsteuer: Günstige Steuerklasse I auch bei Zuwendung des biologischen aber nicht gleichzeitig rechtlichen Vaters möglich
Bei einer Geldschenkung des leiblichen (biologischen) Vaters an seine leibliche Tochter greift bei der Schenkungsteuer die günstige Steuerklasse I mit dem persönlichen Freibetrag von 400.000 Euro auch dann ein, wenn der biologische Vater nicht gleichzeitig der rechtliche Vater ist. Dies entschied das Hessische Finanzgericht.
Auto gegen Fahrrad: Rentner wegen Nötigung und Beleidigung zu Geldstrafe und Fahrverbot verurteilt
Das Amtsgericht München hat einen 72-jährigen Rentner wegen Nötigung und Beleidigung im Straßenverkehr zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 20 Euro sowie einem Fahrverbot von einem Monat verurteilt.
Kein Unfallversicherungsschutz für Lehrerin bei Volleyballturnier des Schulfördervereins
Das Sozialgericht Dresden hat entschieden, dass eine Lehrerin, die bei einem vom Förderverein der Schule organisierten Volleyballturnier teilnimmt und dabei eine Knieverletzung erleidet, nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht.
Verbot des Zusammenschlusses zwischen UPS und TNT wegen Verfahrensfehlern nichtig
Das Gericht der Europäischen Union hat den Beschluss, mit dem die Europäische Kommission den Zusammenschluss zwischen UPS und TNT im Sektor der Expresszustellung von Kleinpaketen abgelehnt hat, wegen eines Verfahrensfehlers für nichtig erklärt. Die Kommission hat die Verteidigungsrechte von UPS missachtet, indem sie sich auf eine ökonometrische Analyse gestützt hat, die in dieser Weise während des Verwaltungsverfahrens nicht erörtert worden war.
Presse steht kein Auskunftsanspruch über Ermittlungsverfahren gegen Mitglieder des Deutschen Bundestages zu
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass der Presse kein Auskunftsanspruch gegenüber dem Deutschen Bundestag in Ermittlungsverfahren gegen Mitglieder des Deutschen Bundestages zusteht.
Finanzgericht Baden-Württemberg zur Vollstreckung bei Restschuldbefreiung
Eine Vollziehung einer Pfändungs- und Einziehungsverfügung wurde ausgesetzt, da Zweifel daran bestehen, dass eine ausländische Steuerschuld im Inland infolge eines Amtshilfeersuchens vollstreckt werden kann, obwohl dem Schuldner im Inland nach Abschluss des Insolvenzverfahrens Restschuldbefreiung erteilt worden ist. Dies hat das Finanzgericht Baden-Württemberg bekanntgegeben.
Kein Anspruch auf Schadensersatz von Werkstatt bei Radlösung während der Fahrt
Die Klage eines Autokäufers gegen einen Gebrauchtwagenhändler auf Schadenersatz von rund 13.500 Euro wegen falsch montierter Winterreifen am Fahrzeug wurde nunmehr abgewiesen. Dies hat das Landgericht Magdeburg entschieden.
Unwirksame Schönheitsreparaturklausel aufgrund Arbeitsausführung „auf fachhandwerklichem Niveau“
Regelt eine Schönheitsreparaturklausel, dass die Arbeiten „auf fachhandwerklichem Niveau“ ausgeführt werden müssen, so ist sie unwirksam. Denn eine solche einer Fachhandwerkerklausel vergleichbare Regelung stellt eine unangemessene Benachteiligung des Mieters dar. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Köln hervor.
TO-Consulting™
Eckpfeiler / Leistungen
Innovation
Nutzen Sie unsere Schnittstellen für Ihren Durchbruch, zögern Sie nicht und kontaktieren uns..
Wissenstransfer
Networking ist uns kein Fremdwort, überzeugen Sie sich von unseren Stärken..
Beratung
Ihr Nutzen ist unser Erfolg, nehmen Sie Kontakt zu uns auf !
Seit vielen Jahren ist die TO-Consulting™ aus dem Münsterland national erfolgreich für seine Kunden / Klienten tätig.
Überzeugen Sie sich in der persönlichen Beratung von den individuellen Stärken der TO-Consulting. Sie erhalten keine Massenware, sondern individuelle Konzepte, Beratungen etc. !
Kontakt
TO-Consulting™ ! Ihr Nutzen ist unser Erfolg ! Innovation, Wissenstransfer u. Beratung in 48599 Gronau- EPE (Westf.)
Hausverbot für Personalratsmitglied nicht rechtmäßig
Einem Personalratsmitglied darf grundsätzlich nicht der Zutritt zu der Dienststelle durch ein Hausverbot versagt werden. Ihm steht ein Recht auf ungestörte Ausführung der Personalratsaufgaben zu. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.
Arbeitsunfall oder (erneuter) Suizid: Arbeitnehmer trägt Beweislast
Das Sozialgericht Karlsruhe hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer die Beweislast dafür trägt, dass ein Unfall ein tatsächlicher Arbeitsunfall war und nicht ein (erneuter) Suizidversuch.
Kein Absehen vom Fahrverbot aufgrund angedrohter Kündigung des Arbeitsverhältnisses
Droht ein Arbeitgeber im Falle der Verhängung eines Fahrverbots mit der Kündigung des Betroffenen, so begründet dies für sich genommen kein Absehen vom Fahrverbot. Vielmehr müssen berufliche Nachteile infolge des Fahrverbots hingenommen werden. Dies hat das Kammergericht Berlin entschieden.
Mieter muss mit Einverständnis des Vermieters angebrachte Fliesen nach Mietende wieder entfernen
Bringt ein Mieter auf eigene Kosten, aber mit Einverständnis des Vermieters Fliesen an, so muss er diese nach Mietende wieder entfernen. Verstößt der Mieter gegen die Rückbaupflicht, kann der Vermieter nach erfolgloser Setzung einer Frist zum Rückbau Schadensersatz gemäß § 281 BGB verlangen. Dies hat das Amtsgericht Homburg entschieden.
Bauzeichner(in) | Projektleiter(in) für Betonfertigteile (Vollzeit) [ Arbeitsvorbereitung ]
Ihre Aufgaben: • Umsetzung der Vorgaben von Architekten, Statikern und Kunden in Bauzeichnungen • Elementieren von Betonfertigteilen • Erstellung und Verwaltung von Schal- und Bewehrungsplänen • Planung und Konstruktion von Fertigteilen • Planverteilung und Verwaltung • Projektbezogene Bestellungen
Ihre Qualifikation: • Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Bauzeichner (w/m) • Idealerweise Berufserfahrung im Bereich der Planung von Betonfertigteilen • Idealerweise Erfahrung mit der CAD-Software STRAKON (Dicad) u. Autocad • Kunden- und unternehmensorientiertes Denken • Gute EDV-Kenntnisse (MS-Office) runden Ihr Profil ab.
Ihr zukünftiger Arbeitgeber bietet Ihnen neben der Mitarbeit in einem familiengeführten Unternehmen, in dem Teamorientierung und Eigeninitiative gefragt sind eine abwechslungsreiche und vielseitige Tätigkeit mit beruflicher Entfaltungsmöglichkeit, eine leistungsgerechte Entlohnung, sowie eine sehr gute Arbeitsatmosphäre.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung.